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Die ersten Beiträge zu paleicas neuem Projektthema “Unterwegs” sind zu sehen. Logisch, dass es mich da juckt; wer mich und meine Arbeit kennt weiß, dass ich mich schon ganz lange mit dieser Überschrift auseinandersetze. Einen Moment habe ich nachgedacht, ob ich zu den Grindelhochhäusern fahren soll – die haben mich sehr beeindruckt, als ich 2009 erstmals intensiver mit Hamburg in Berührung kam. Aber ich bin mit zwei Bussen nach Wandsbek gefahren.
Wandsbek ist die Heimat von Matthias Claudius. Er ist nicht nur der Textdichter von “Der Mond ist aufgegangen”, sondern gilt auch als einer der Urväter des Journalismus (“Wandsbeker Bote”). Auch der Text zu Schuberts “Der Tod und das Mädchen” stammt von ihm. Zu Claudius’ Lebzeiten (1740-1815) war Wandsbek dänisch, heute ist es ein Stadtteil Hamburgs, in dem das Leben pulsiert.
Eine Großstadt wie Hamburg wäre ohne einen funktionierenden Öffentlichen Nahverkehr längst verloren. Die Hochbahn unterquert diesen Markt mit ihrer U1, mit der schnell die Innenstadt erreicht wird, von hier schwärmen Unmassen von Bussen in alle Richtungen aus. Manchmal ist es sinnvoll, dem eigenen Orientierungssinn mehr als den Angaben der Reiseplanung des HVV zu trauen, dann ist man schneller unterwegs (sic!).
Du kannst, wenn Du willst, hier herumstreifen: Parkanlagen, die Bahn nach Lübeck, schöne Häuser, viel Abwechslung. Am Wandsbeker Markt spürt man das Leben.
Das Stadtrad Hamburg hat einen Ausleihstand: Das von der DB betriebene Projekt garantiert vernünftige Mobilität (fehlt aber in anderen Stadtteilen noch, wie auch vergleichbare Einrichtungen).
Unter den Denkmalen auf dem Platz ist auch Claudius zu finden, wie er zum “Fruchtbarkeitssprung” über eines seiner Kinder ansetzt.
Mehr zu Claudius gibt es auf einer Sonderseite, das Passwort ist per Mail bei mir zu erfragen (wer mir dafür etwas verehren will, darf das tun)





Wien, da war ich sehr lange nicht mehr. Aber genauso wie Hamburg bleibt, ist Wien ja vielleicht auch noch eine Zeitlang zu sehen und wer weiß, was noch passiert . . .
sofern es 2012 übersteht wirds wohl hoff ich doch sehr noch ne weile da sein (:
ich freu mich immer so über deine hamburg-beiträge, obwohl ichs in den 3 tagen die ich dort war an die meisten orte nicht geschafft hab. eine schöne umsetzung, die viel (positive) energie ausstrahlt! schön zu sehen!
Dankesehr. Drei Tage reichen für HH nicht
, und wenn man hier lebt und arbeitet, ist es sowieso nochmal anders.
drei tage reichen für ne größere stadt selten (: auch für wien ist das viel zu wenig. und ich kenn das – man erlebt eine stadt als tourist nie so wie man sie als einwohner erlebt.