Vor ein paar Stunden hatte ich den Zettel in der Hand, den ich als Erkennungszeichen benutzte, als wir uns das erste Mal sahen. Du kamst, erkanntest mich, redetest mit mir und verschwandest noch mal, einen Happen essen. Den Film im Kino zeigen sie heute noch, glaube ich. Jede Frau, sagtest Du irgendwann, mußte damals sehen, möglichst auf dem nächsten Baum zu landen, ehe ich sie erreiche. Was für ein Mißverständnis, und wenig später hast Du mir mein Leben erklärt. Und mich dabei nie bevormundet.
Dieses Datum hat eine besondere Bedeutung für mich. Niemand kann mir das ausreden, und es gibt sogar Menschen, die das verstehen. Ich muss nicht gut finden, dass Du heute mit wem auch immer Dein Glas erhebst und vielleicht keinen Gedanken an mich verschwendest. Niemand darf mir dazwischen reden, wenn ich sage, dass Du mein Leben vor einem Jahr verändert hast – und ich das heute noch gut finden kann. Nein, kein Irrtum, es war kein Fehler, dass ich Dich traf, es war genau richtig. Du hast es infrage gestellt. Oder irre ich mich?




