Abendwunsch


(Konstantin Wecker hörend)

 

Ich würd mich gern verlieren

In Deine liebe, schöne Hand

Würd Deine Weichheit einfach spüren

mit tiefem Sinn und statt Verstand

 

Möchte nicht mehr reden, nichts mehr retten,

nicht jammern, nicht mehr schrein

Möcht mich mit Dir nur einfach betten

Für beide stark sein. Uns befrein

 

Wir leben nicht für uns alleine

dafür sind wir nicht gemacht

Zu schwer ist unsre Spur der Steine

zu dunkel jede neue Nacht

 

Ach kämst Du jetzt

vorbei. Würdst Dich mir borgen

Wie wärn wir ungehetzt

verflogen alle Sorgen

 

Darf man hoffen? Sich was wünschen?

Hat das Leben einen Sinn?

Bleiben nur den andern Trümpfen?

Wo ist mein und Dein Gewinn?

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2 Gedanken zu “Abendwunsch

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