Wortreste

aooso

Die Koseworte sind verbrannt, kaputt und ganz zerstochen. Du hast, noch eh’ Du mich gekannt die Brücken abgebrochen Wortkuss, Zartsatz und Innigkeit ist Dein. Ich will’s nicht wieder – da hast Du’s nun und ich bin’s leid. Sing meine Sehnsuchtslieder … Weiterlesen 

Mittwochsblues

Blöder Seelenkrater
altes Herzweh
verdammter Liebeskater
sieches Sehnsuchtsreh

Ich hasse Mauern
Mag keinen Schweigefluch
Wie lang kann so was dauern
Ich hab doch längst genug

Bist vor der Zeit gegangen
grußlos und einfach so
Da bin ich – blöde eingefangen
Mein Herz, es liegt nun roh

Wintergedicht

(für S)

 

Schau, der Schnee

tanzt durch den Himmel

grau ist die Welt

geworden, auch Du

 

schwimmst durch den

Tränensee

und bist im blöden

Festgebimmel am Ende

ungeborgen, nun ruh’

 

mit Deiner Hand

in meinen Händen

bestell das Seelenzelt

und bleib doch hier

 

nicht nur Erinnerung an

gestern, heute, morgen

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Dezemberblues

Ich würde meinen letzten

Kaffee mit Dir teilen

und ein Stück Brot

 

ich möcht’  bis heute

schweigend bei Dir verweilen

und lindern Deine schlimmste Not

 

Du aber standest auf

und bist gegangen

vor der Zeit. So scheint der Welten Lauf

ich bin noch fest gefangen

„die Liebe höret nimmer auf“

 

So sitz ich, heul mal und ich klage

dass bessre Zeiten längst

vergangen sind

 

Nur mühsam zwing ich Nächte

stemm die Tage

und bin vor Trauer einfach blind

 

Beseh’ die Fakten! Stell Dich!

Mach jetzt weiter!

Ruft’s emsig von der Straßen Rand

 

Ich winke ab

weiß ohne Dich nicht weiter

zerrissen ist mein sieches Lebensband

 

(Edit: Manchmal stellt WP die Zeilenvorschübe nicht dar . . . . :-( )

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Mond, auf dem Weg heimwärts

Mond

zum Himmel

halbherzig erleuchtet

warum fällst Du nicht

auf diese Erde

dass endlich Ruhe ist

im täglichen

 

was alles nicht stimmt

nicht im Reinen ist

sich ungut anfühlt

vorsichtig ausgedrückt

Freitags

Seele

Eingefroren, festgewachsen

Raureif über der Erinnerung

und immer mehr

Warumfragen

 

Wenn

aus dem Wir

zu oft ein Ich wird

lahmt das Herz

 

am Wintereingang

mühsames Leben

von Tag zu Tag

 

das keine Gnade

kennt

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Mal eben übersetzt

Als erste grobe Übersetzung:

Love me tender

Lieb mich zärtlich, lieb’ mich süß, lass mich niemals gehn.

Du machtest mein Leben ganz und ich lieb Dich so

Lieb mich zärtlich, lieb mich wahr, erfüllst all meine Träume

Dafür, meine Liebste, lieb ich Dich und wird’ es immer tun

 

Lieb mich zärtlich, lieb mich lang, nimm mich in Dein Herz

Weil ich dorthin nur gehör’ und wir gehen nie auseinander

Lieb mich zärtlich, lieb mich wahr, erfüllst all meine Träume

Dafür, meine Liebste, lieb ich Dich und wird’ es immer tun

 

Lieb mich zärtlich, lieb mich, Teuere, sag mir, dass Du mein bist

Ich bin Dein durch alle Jahre bis zum End’ ‚der Zeit

Lieb mich zärtlich, lieb mich wahr, erfüllst all meine Träume

Dafür, meine Liebste, lieb ich Dich und wird’ es immer tun

Nur Konjunktive

Könnte ich sagen

es fühlt sich gut an

dass Du gegangen bist

wäre mir leichter

 

aber

ich kann es nicht sagen

und

es fühlt sich nicht gut an

 

Wäre ich zufrieden

dass Du schweigst

so laut, so deutlich

 

hätte ich kein Problem

aber

ich bin nicht zufrieden

und

auch das fühlt sich nicht gut an

 

Wüsste ich

Du liest auch diese Zeilen

gern,

 

ahnte ich,

Du wärst kurz davor

Dein Schweigen zu brechen

 

wie erträglich

könnte der kommende

Winter sein

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