Du und ich



„Totes Ende“, sagen sie. Zur Straße, aus der man nicht mehr rauskommt. Die Mauer, der Zaun, die Sichtschutzwand. Ein Krater. Große Autos können da nichtmal wenden, müssen mühsam zurücksetzen. Und mit dem Anhänger musst Du rechts lenken, wenn Du links willst; mühsam mit Spiegeln, einem Einweiser. Die Lampen sind auch kaputt. Die Klimaanlage funktioniert nicht mehr, es regnet, schüttet, wird dunkel. Was machst Du, frag ich mich, wenn Du in der Sackgasse steckst? Oder paßt das Bild nicht: Bist Du hinter der hässlichen Lärmschutzwand? Hast Du den Graben da hingesprengt, das Loch gerissen? Was machst Du, wenn Du Dich nach mir sehnst? Niemand, der Schluß macht, vermisst den anderen. Dafür hat er ja Schluß gemacht. Was ist der Grund, dass es mir nur so vorkommen kann, als wäre es einfach so gewesen?

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