Nachts


katha-72
Es fehlt die Spitze, der Grund, das Allumfassende, das Jetzterstrecht, das gute Gefühl, den anderen bei sich zu haben, der Selbstbezug in einer Form von Kritik, die mich nicht verbiegen will. Von all dem anderen will ich gar nicht reden. Du hast mir so unendlich weh getan. Dass Du auch jetzt dafür keine passenden Worte findest, ist eine zusätzliche Enttäuschung: Das hätte ich mir anders gewünscht. Ja. Ich weiß – ich muss nun allein weitergehen. Auch, wenn ich es nicht will. Ich muss einfach, andere Möglichkeiten gibt es schon lange nicht mehr. Was, frage ich Dich, ist so falsch an dem Wunsch, gemeint, gewollt und unverzichtbar zu sein? Und warum paßt es nur in den berüchtigten Ausnahmefällen? „Ich hab Dir alles hingegeben. . .“, ja, ich weiß. Das macht es nicht besser, das nicht.

ABENDUnd ich muss dann immer alleine nach hause gehn.

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