mittwochs in Hamburg


spiegelmoment
Immer wieder steht die Haustür offen, einfach so. Keine Zeile im Briefkasten, wieder nicht. Du siehst einen Vogel vorbeifliegen und denkst: Wie schön wäre es, sich einfach aus der Höhe herunterstürzen zu können und dabei nicht auf die Nase zu fallen. Heute kräht kein Hahn, am Altersheim geben sich die Krankenwagenfahrer die Klinke in die Hand. Die Nachbarin merkt heute nicht, daß Du keine Lust auf Smalltalk hast, überhaupt nicht. Im Supermarkt haben sie die Preise erhöht, einfach so. Nein, das Leben ist nicht schön, nicht für Dich. Immer wieder hast Du das Gefühl, gegen Wände anzurennen, die immer näher kommen. Was soll werden. und wie soll das gehen. Sicher, sie sagen: Mache langsam, eins nach dem anderen. Niemand schafft alles auf einmal und sowieso nicht allein. Ja, das Leben geht weiter, aber das heißt eben auch, dass Mühen, Kampf und Vergeblichkeit ihre Fortsetzung finden. Oder was?!

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