„Wer jetzt allein ist . . . .“



Ich muss vor die Tür gehen. Gegen die immer wiederkehrende Beklemmung. Die vielen Ängste, die Traurigkeit. Laufen, einen klaren Kopf kriegen, vielleicht. Das Wetter ist so schön, der Herbst hat sein kräftiges Farbkleid angelegt. Ich komme am Spielplatz vorbei: wo von dem, was Kinder gern tun, gleich mal die Hälfte verboten ist. Dort drüben, wo wir beide lang gegangen sind, ist die Gartenmauer fertig geworden und der Schutt säuberlich in Riesensäcke verpackt. Ich raschele durch das Laub auf der anderen Seite und versuche so, irgendwie an mir selbst vorbeizukommen. „Wer jetzt allein ist/wird es lange bleiben.“. Was für Aussichten, ja.

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