Die Ignoranten überall


nachtgedanken

Wenn ich Dir sagen könnte: „Alles wird gut“, würde ich das tun. Aber es fühlt sich eben immer wieder anders an. Weil es irgendwelche Bürokraten, irgendwelche Paragraphenleser, Erbsenzähler imd Geldhocker nicht wollen, dass es Dir gut geht. Oder mir. Weil sie meinen, wir hatten genug schönes Leben, und mehr ist nicht. Jetzt schlägt das Pendel zurück, haut das Schicksal zu mit einer Krankheit, die sich nicht in sechs Wochen erledigt, sondern bleibt.
Was ist Trost? Ist es, zu sagen: „Ja, natürlich ist es beschissen und die Welt ist schlecht – aber lass sie nicht gewinnen!“? Oder ist es, sich einfach in den Arm zu nehmen, die Tränen abzutrocknen, einen Witz über deren Salzgehalt zu machen („ich vergess im Nudelwasser immer die paar Krümel, das hab ich nu‘ davon“ – oder so), sich den Seelenstaub abzuklopfen und miteinander weiterzugehn? Ich fürchte, es bleiben immer nur Fragen übrig. Wenn da einer zuhört, ist das nicht wenig.

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