Billstedter Nachtnotiz




Nein, ich weiß keine Antworten, schon gar keine fertigen. Ich kenne die Ratlosigkeit genauso, wenn es nicht weitergeht. Und ich vermisse manchmal Banalitäten: Dass einer anruft und fragt, ob ich auf einen Kaffee mitgehe oder einen Wein (ja, einen Wein). „Man muss sich sein Glück selbst schaffen“, sagen die Klugen. Aber was machen, wenn die Klippen und runtergekrachten Felsen schon warten? „Nein“, „ach nee, ich weiß auch nicht“, „hab schon was anderes vor“. „Ich will nicht bis zum Frühjahr warten,/will jetzt schon meine Reise machen/und hätt dich gern dabei.“ Ja, so singt Wecker. – Einfach kann es halt nicht mehr werden, und vielleicht ist das das Problem.

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