Dann wieder


ernüchterung2ernüchterung
Was für ein heiterer Tag, die Gesellschaft vieler, sehr angenehmer Menschen, nur ganz wenig, zwischen den Zeilen, das, was hinter den Mauern steckt, ein kurzes Gelächter, ein Satz: dann wieder Heiterkeit; später gehe ich in die U-Bahn, die Frühabendschwärmer sind unterwegs, nach hause, sogar ein blinkender Anrufbeantworter: Aber ich bin hin- und hergerissen, weil ich das, was mich dann doch wieder blockiert, festhält, abbringt von uneingeschränkter Freude sowieso nicht beschreiben kann: Ratlosigkeit, vielleicht nicht Ungeduld, möglicherweise Trost, das fehlt – die kleine Geste, eine Frage: Wollen wir noch was trinken gehen? – die auch ich nicht stelle. So geht denn dieser Tag ohne Erleichterung zu Ende: immer wieder das Gefühl, mit einer Last herumzulaufen, die ich doch nicht tragen kann. Nenn das Selbstmitleid, wenn Du willst: dass Du dann Ruhe hast, kann ich Dir versprechen.

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