Alternativen zum Freitagskrimi


Nein, ich finde die Vorstellung, jemand könnte bei lebendigem Leib verbrannt sein, als Krimiplot völlig unnötig und einfach nur widerlich. Also habe ich die Glotze ausgemacht und bin mit meiner Kamera losgezogen, sieh mal:

sonneSo etwas kann ich ja schon fotografieren, wenn ich hier nur aus der Wohnungstür trete. Aber ich bin dann in den Hafen gefahren. Schau:

hafen1Es ist unglaublich beruhigend, sich die leichte Brise auf der Elbe um die Nase wehen zu lassen. Aber ich bin in Övelgönne schon wieder ausgestiegen und in den Bus gekrabbelt. Es ist großes Kino, den Leuten zuzuhören: die Frau, die – immer eine Spur zu laut – von ihrem Laden erzählt („je mehr man arbeitet, um so weniger verdient man“) und der kleine Junge, der abwechselnd Mutter und Vater mit klugen Fragen löchert – natürlich ohne Unterlass. Und dann, in der U-Bahn, die junge Frau, die mit etwas gedämpfter Stimme schimpft, um dann, irgendwann, ihr schönstes Lächeln doch auszupacken. Da muss man eigentlich gar nichts mehr sagen, nur noch zuhören, schauen, staunen.

Oder was meinst Du?

innen2

 

 

 

 

 

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