Unterwegs, heimatlich


Natürlich kann ich mich daran erinnern: Als Junge den Duft des Meeres riechen, später dann mit V. durch den Sand streifen und, im letzten Leben, mit dem Irrtum im Kopf, das für immer alles gut sei. So kann man sich dann aber auch täuschen.


Vielleicht würdest Du ja meine Begeisterung an solchen Zeilen teilen: so genau beobachtet, mit minutiöser Feinarbeit und einem leisen, aber beißenden Humor geschrieben, und – das ist wichtig – so wahr, wie Literatur nur irgendwie wahr sein kann. Aber ich habe Dir nicht erzählt, dass ich dieses Buch lese, wieder.

Ganz vergessen – 25 Jahre fbt


Am 12. September 1990 habe ich das erste Mal (damals ein kleiner Praktikant) für die damalige Tageszeitung DIE UNION in Dresden gearbeitet – ein Wahlkampftermin mit Kurt Biedenkopf. Dann ging es schnell weiter – Entlassungen bei der Post waren das zweite Thema. Vier Jahre später war ich „Fester Freier“ bei der Sächsischen Zeitung, weitere vier…

Ja, Du


In den kleinen Bewegungen über meinen (betagten) Schreibtisch, in augenblicksweisen Tastendrücken, unerklärlichen Rundreisen eröffnet sich die Welt: mit vier Fingern (einer links, einer rechts, zwei für Tasten und Rädchen) genügen dafür. Ohne geht es ja fast nicht mehr, wie schade.

Auf nach K.


Ich mache mich nachher auf den Weg nach K. Dort werden wir Caro auf ihrem letzten Weg begleiten. Auch eine Beschäftigung für den ersten Tag der neuen Woche.

Eine verrückte Kleinigkeit


Dass ich eine Nacht komplett durchgemacht habe, ist – gefühlt – etwas länger her. Diese Aufnahme hab ich nachts um halb fünf gemacht – da hatte ich eine Nachtfahrt durch Hamburg schon hinter – und die nächste Schnelltour am Morgen noch vor mir. Nun bin ich etwas aus dem Takt – habe seit heute Vormittag…