Lied am Mittwoch


Im Winter der Gefühle Ist nichts mehr, wie es war Ich stolpre durchs Gewühle Nehm mich kaum selber wahr Das Du, es ist vergangen, Das Wir war nur Idee Das Grau hat sich verfangen Es liegt nur selten Schnee Die Sonne will nicht scheinen Der Himmel ist zu grau Und ich verlern das Weinen Wenn…

Zwischenbilanz


Du sollst nie alles auf eine Karte setzen sagen die Klugen Aber ist nicht am Ende gleichgültig warum man ohne Karten dasteht? Die Hände bleiben einfach leer Komm mir jetzt nicht mit Freundschaft, Erfolg und Vaterpflichten da Herz ist so kalt Häuslich einrichten im Dunkeln wie soll das gehn?

Neues U-Bahn-Gedicht


Das Mittenzwischen unsagbar, und notwendig Leben wird aushaltbar so vielleicht bemerkenswert Die Uhr tickt nicht so vernehmlich Das Dunkel ist nicht so stur Selbst der Scherz hat Bestand Fehlte es nicht bliebe der Kopf nachts eben aufgeschlagen wandwärts unverbunden Aber wen frag ich Dich wen interessiert das

Konstantin Wecker in St. Katharinen


Es ist schon ein recht eigentümliches Gefühl, wenn sich zwei Welten, die mir vertraut sind, treffen: Konstantin Wecker in „meiner“ Kirche, der schönen St. Katharinen. Zusammen mit Hauptpastorin Ulrike Murmann ließ er sich von Ulrike Heckmann vor einer bis auf den letzten Platz besetzten Kirche befragen: „Scheitern erlaubt! – Vom Fallen und Wiederaufstehen“.  Wer Weckers…

Herbst


Langsam rötet sich der Himmel und der Nebel verliert seine Scham Nun wirft die Sonne andere Schatten Pass auf! Sei nicht zu seelenarm! Eh‘ der Winter kommt und seinen Grimm ausgießt Steinkalt auf Deinen Mut Mach Dich auf. Du weißt: alles fließt. Und nichts und alles ist gut.

Nebelfensterblick


Wie sind die Aussichten? Mühsam, sag ich Dir. Beim Lächeln steigen die Preise. Berührung ist nicht mal mehr käuflich. Schreib ich: Die Hand vor den Augen schützt wird’s wieder so traurig. Und ich kann nicht mehr zurück.